Trageberatung in Herrenberg
Tragen …
… ermöglicht dem Baby ein einfacheres Ankommen im Leben
… stillt die elementarsten Bedürfnisse eines Babys nach Wärme, Liebe und Geborgenheit
… ermöglicht ein Kennenlernen Herz an Herz durch intensiven Körperkontakt
… gibt dem Baby durch den Halt des Tragetuchs das Gefühl von Sicherheit
… fördert die Bindung zwischen Baby und Eltern
… wirkt entspannend und beruhigend; getragene Babys schreien weniger und sind zufriedener
… integriert das Baby von Beginn an in den Alltag
… macht flexibel und mobil: Eltern haben die Hände frei und können sich barrierefrei bewegen
… unterstützt ganzheitlich die Entwicklung des Kindes durch unterschiedliche Sinnesreize
… fördert bei physiologisch korrekter Trageweise eine gesunde Wirbelsäulenentwicklung und Hüftreifung des Babys
… ist kuschelig und schön
… ist Kommunikation
… ist natürlich, denn der menschliche Säugling ist aufgrund seiner psychologischen und anatomischen Voraussetzungen ein Tragling. Erkennbar ist dies an:
- den angeborenen Greif- und Klammerreflexen
- der Ausprägung der Wirbelsäule, des Becken und der Beinchen
- der Anhockspreizhaltung beim Hochheben des Kindes, in Vorbereitung auf den Hüftsitz
- dem elementarsten Bedürfnis nach Körperkontakt

Nach neun Monaten getragen im Mutterleib kommt der Säugling noch „unfertig“ zur Welt. Das Tragen ermöglicht dem Säugling das Abmildern des Anpassungsschocks nach der Geburt, sowie das Nachreifen am Körper der Eltern. Weiterhin den Herzschlag, die Stimme wahrnehmen, Bewegungen und Körperkontakt spüren und sich sicher und geborgen fühlen. All dies trägt zum Wohlbefinden des Kindes bei und fördert eine optimale Entwicklung und Bindung des Kindes.
Werden diese Grundbedürfnisse nicht gestillt, macht ein Säugling auch heute noch auf seine emotionale Notlage aufmerksam. Kann er keiner seiner ihm anvertrauten Menschen wahrnehmen- also weder sehen, riechen, hören, erfühlen oder Bewegungen spüren- fühlt er sich verlassen. Durch das Weinen und Schreien versucht der Säugling die Eltern herbeizurufen. Dieser Überlebensinstinkt ist ein stammesgeschichtliches Erbe aus der Jäger- und Sammler-Phase der Menschheit und hat nichts mit „verwöhnt sein“ zu tun. Denn „verwöhnen“ heißt, dem Baby was zu geben, was es nicht wirklich benötigt oder ihm etwas abzunehmen, was es selbst kann.